Therapie; Psychotherapie nach somnatischer Abklärung. Vermittlung einer Schlafhygiene.

SCHLAFSTÖRUNGEN

Wenn die Nächte lang werden und das Schlafen keine Erholung mehr darstellt.

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Während des Schlafs regenerieren sich Körper und Psyche vom Tag. Zellen werden erneuert, Energiespeicher wieder aufgefüllt, schädliche Stoffe abgebaut und Erlebtes verarbeitet. Während des Schlafens durchlebt man zwischen drei bis fünf Schlafzyklen, jeder Zyklus dauert ca. 90 min und besteht aus Tiefschlaf- und Traumphasen (REM-Phasen).Bei Schlafstörungen ohne organische Ursachen stellt die häufigste Form Insomnien dar, deren Beschwerden Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Früherwachen, schlechte Schlafqualität sowie eine Kombination dieser Symptome darstellen. Die Schlafstörung muss über die Dauer von mindestens einem Monat mindestens dreimal pro Woche auftreten. Bei wiederholtem Erleben von Schlafproblemen kommt es oft zu einer verstärkten gedanklichen Auseinandersetzung mit den Konsequenzen der Schlafstörung, die wiederum dazu führen, dass sich die Betroffenen vor dem Schlafen angespannt, depressiv, besorgt oder ängstlich fühlen. Darüber hinaus berichten Betroffene von einem subjektiven Leidensdruck sowie Beeinträchtigungen der Alltagsaktivitäten aufgrund der Schlafproblematik.

Eine weitere Unterform der Schlafstörungen stellt die Hypersomnie dar, bei der es entweder zu exzessiver Schläfrigkeit oder zu Schlafanfällen während des Tages kommt, die nicht durch mangelnde Schlafdauer erklärt werden. Außerdem zählen Schlafwandeln, Pavor nocturnus (angstvolles Erwachen) und Albträume zu weiteren Unterkategorien der Gruppe der Schlafstörungen.

 

Weitere Links zum Thema Schlafstörungen:

www.dags.de Deutsche Akademie für Gesundheit und Schlaf

www.dgsm.de Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin

www.schlafgestoert.de

Diagnostik

Die Diagnostik dient der Erfassung der Schlafstörung sowie weiterer Problembereiche, da die Schlafstörung häufig auch im Zusammenhang mit anderen psychischen Erkrankungen (z.B. Depressionen und Ängsten) auftreten kann. Am Anfang biete ich ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem ich mit dem Patienten zunächst erarbeite, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten führe ich ggf. eine umfassende psychologische Diagnostik mit testpsychologischen Verfahren [Fragebögen und/oder standardisierten Interviews] durch.

Therapie

Ziel der Behandlung von Schlafstörungen ist es wieder zu einem erholsamen Schlaf zu gelangen. Dabei wird der Fokus auf die Schlafhygiene sowie Erfassung und Veränderung negativer Gefühle und Gedanken bezüglich der Schlafproblematik gelegt. Strukturierte Veränderungen der Schlafgewohnheiten und Entspannungsverfahren können eingesetzt werden, um im Rahmen der Behandlung den Betroffenen zu helfen wieder gesündere Schlafmuster zu entwickeln. Sollten es im EEG Hinweise auf unphysiologische Schlafstadtien geben und ich den Eindruck haben, dass  z.Bsp. ein Schlaf-Apnoe-Syndrom hierfür verantworlich sein könnte, werde ich in Kooperation mit einem HNO-Kollegen eine sorgfältige Diagnostik in einem  Schlaflabor in die Wege leiten, falls dies im Vorfeld nicht schon geschehen ist.

DR. MED. J. SCHREIECK PSYCHIATER - NEUROLOGE PSYCHOTHERAPEUT

Terminvergabe nach Vereinbarung! Online-Termine erfordern schriftliche Bestätigung!

: +49 176 30161866 - : +49 6321 92 40 96 - : info@schreieck.com -

Teilen Sie mir Ihr Anliegen mit!

PRAXIS DR. SCHREIECK - c/o MVZ LANDAU GMBH - 67433 NEUSTADT / WEINSTRASSE

FRIEDRICHSTRASSE 4, II. OG - HETZELGALERIE GEBÄUDE C