ESSSTÖRUNGEN

Symptome des gestörten Essverhaltens

wie z. B. Unzufriedenheit mit Figur und Gewicht, gezügeltes Essverhalten und Heißhungeranfälle sind in der Normalbevölkerung relativ verbreitete Phänomene.

Besonders häufig sind diese Symptome bei Frauen in der Adoleszenz bzw. im jungen Erwachsenenalter zu finden: 2/3 dieser Population führen Maßnahmen zur Gewichtsregulation durch oder halten chronisch Diät. Ca. jede fünfte Frau berichtet, gelegentlich [einmal im Monat bis einmal pro Woche] an Heißhungeranfällen zu leiden. Vollständige klinische Syndrome sind sehr viel weniger verbreitet.

 

Weitere Links zum Thema Essstörungen:

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/051-026p_Essstoerungen_2015-06_01.pdf

http://www.dgess.de

www.bzga-essstoerungen.de

www.magersucht.de

www.bulimie.de

www.ess-stoerungen.net/ Seite vom Frauengesundheitszentrum Heidelberg und dem Mädchenhaus Heidelberg e.V.

www.anad-pathways.de Informationen über Symptome und Ursachen von Essstörungen, Beratungs- und Therapieangebote für Betroffene, Angehörige und Fachleute

www.anad-jugendportal.de kurze Texte, Informationen und Tipps speziell für Jugendliche

www.hungrig-online.de Informationen über Essstörungen, Magersucht und Bulimie mit Darstellung einzelner Therapiekonzepte

Diagnostik

Die Diagnostik dient der Erfassung der Essproblematik sowie weiterer Problembereiche [Depressionen, Selbstwertprobleme, Angst und Zwang, Schlafstörungen, Sucht]. Am Anfang biete ich ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem ich mit dem Patienten zunächst erarbeite, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten und evtl. der Bezugspersonen führe ich eine umfassende psychologische Diagnostik mit ggf. testpsychologischen Verfahren [Fragebögen und standardisierten Interviews] durch.

Therapie

Vorwiegend zielführend ist bei der Behandlung der Essstörungen die multimodale Verhaltenstherapie. Aber auch tiefer intrapsychische Probleme und Bedürfnisse des Patienten dürfen hierbei nicht außer acht gelassen werden..

Ziele und Schwerpunkte der Behandlung:

  • Förderung der Veränderungsmotivation
  • Normalisierung von Essverhalten und Gewicht
  • Gewichtszunahme, -stabilisierung oder ggf. –abnahme
  • Verbesserung von Körperwahrnehmung und Förderung von Körperakzeptanz
  • Bearbeitung der individuell zugrunde liegenden oder assoziierten Problembereiche (z. B. niedriges Selbstwertgefühl, mangelnde Stresstoleranz, eingeschränkte soziale Kompetenzen etc.)
  • Nachholen von Entwicklungsdefiziten (z. B. Ablösung, Verbesserung, selbständiger Lebensführung)
  • Evtl. Vermeidung oder Förderung sportlicher Aktivitäten
  • Die pharmakologische Behandlung kann in einigen Fällen sinnvoll sein

 

 

DR. MED. J. SCHREIECK PSYCHIATER - NEUROLOGE PSYCHOTHERAPEUT

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