ANGST- UND ZWANGSSTÖRUNGEN

Aktuelle Studien belegen, dass etwa 10% der Bevölkerung an Angsterkrankungen und 3% an Zwangsstörungen leiden.Häufige Subtypen dieser Störungsgruppe sind beispielsweise Ängste vor Höhen [Höhenphobie], öffentlichen Orten und Menschenansammlungen [Agoraphobie], sozialer Bewertung [Sozialphobie] oder vor plötzlich auftretenden bedrohlichen Körpersymptomen wie beispielsweise Herzrasen [Paniksyndrom].

Mittlerweile weiß man aus epidemiologischen Studien, die die Auftretenshäufigkeit von Störungen und Erkrankungen in der Allgemeinbevölkerung untersuchen, dass ca. 10% der Bevölkerung an Angsterkrankungen leiden. Darüber hinaus besteht ein fließender Übergang zwischen normalen realitätsangemessenen Ängsten und irrationalen Ängsten, die die Betroffenen stark in ihrem Lebensalltag beeinträchtigen.

Von Zwangsstörungen Betroffene leiden entweder unter Zwangsgedanken, Zwangshandlungen oder beidem. Zwangsgedanken sind immer wiederkehrende Abläufe, Rituale oder Grübeleien ohne Handlungen, die sich den Patienten unangenehm aufdrängen. Die Verbreitung von Zwangserkrankungen in der Allgemeinbevölkerung liegt bei ca. 3%.

Die Belastungsstörungen werden in akute Belastungsreaktionen, die posttraumatische Belastungsstörung und die Anpassungsstörungen [depressive Reaktionen] eingeteilt. Es handelt sich bei diesen Störungen um verschiedenartige Reaktionen auf leichtere oder schwerere Stresssituationen, Belastungen oder psychische Verletzungen.

 

Diagnostik

Die Diagnostik dient der Erfassung der Angst- und Zwangssymptome sowie weiterer Problembereiche. Am Anfang biete ich ein zeitlich definiertes Gesprächsangebot an, in dem ich mit dem Patienten zunächst erarbeite, ob ein intensiveres Behandlungsangebot sinnvoll und wünschenswert ist. Neben einer ausführlichen Exploration und Verhaltensbeobachtung des Patienten und evtl. der Bezugspersonen achte ich auf weitere evtl. vorliegende Problembereiche [z. B. Selbstwertprobleme, Krisenbewältigung, Sucht].

Therapie

Den zentralen Fokus lege ich auf die Angstbewältigung und Problemlösung im Hier und Jetzt. Die Vergangenheit spielt eine Rolle, sofern sie zur Klärung der Frage beitragen kann, wie das Angstproblem entstanden ist und warum es bis heute noch besteht. Mein Vorgehen ist ziel-, lösungsorientiert und transparent.

Mit dem Patienten erarbeite ich gemeinsam ein Funktionsmodell, das die Entstehung und Aufrechterhaltung der Angst- oder Zwangserkrankung erklären kann. Daraus wird dann ein Therapieplan entwickelt, der die Bewältigung der Erkrankung, die Überprüfung von Befürchtungen und die Verringerung des Vermeidungsverhaltens zum Ziel hat.

Für den Transfer in den Alltag sind gegen Ende der Behandlung eine Rückfallprophylaxe sowie eine mehrwöchige Selbstkontrollphase wichtig, in der der Patient ohne meine therapeutische Unterstützung die Anwendung der neu erlernten Bewältigungsstrategien ausprobiert. Diese Phase liefert wichtige Informationen über den bisher erreichten Therapieerfolg und ermöglicht Aussagen darüber, ob der Transfer von der Therapie in den Alltag funktioniert.

Die pharmakologische Behandlung kann in einigen Fällen sinnvoll sein und wird  im Einvernehmen mit dem Patienten oft genutzt.

 

DR. MED. J. SCHREIECK PSYCHIATER - NEUROLOGE PSYCHOTHERAPEUT

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